n8n Lizenz-Risiko: Warum „Open Source" nicht „frei für alles" heißt
Viele Teams behandeln n8n wie „Open Source = frei für alles". Genau da beginnt das Lizenz-Risiko.
Die Sustainable Use License
n8n steht (für die freie Self-Hosted Community Edition) unter der Sustainable Use License. Die ist bewusst so gebaut, dass man n8n intern nutzen, anpassen und betreiben kann – aber nicht einfach als eigenes Produkt/Service weiterverkaufen. „White-labeln", „hosten und Kunden dafür bezahlen lassen" oder ein Angebot, dessen Kernwert aus n8n besteht, ist damit ausdrücklich ausgeschlossen.
Was heißt das praktisch für Agenturen, SaaS-Builder und Integratoren?
🔹 Ergebnisse verkaufen – nicht die n8n-Plattform
Wenn n8n nur das interne „Werkzeug" ist und Kund:innen keinen Zugang zur n8n-UI bekommen, ist das oft näher an „internal business purposes" – aber sobald das Angebot faktisch „n8n als Service" wird, wird’s heikel.
🔹 Einbetten/Zugänglich machen = kommerzielle Lizenz
n8n selbst sagt: Für „embedded / white labeling / reselling / cloud hosting" braucht man eine Embed-Lizenz – Startpreis: 50.000 $ pro Jahr (laut n8n-Seite).
🔹 „Kostenlos self-hosted" ≠ „kostenlos kommerziell"
Viele unterschätzen auch: Es ist gar nicht schwer, sich solche Automations-Lösungen selbst zu bauen – ohne Lizenz-Fallstricke.
Alternativen
Für KI-Workflows gibt’s zudem Tools wie Flowise und andere wirklich freie Alternativen, die sich sauber in ein eigenes Produkt integrieren lassen, ohne dass man bei White-Label/Embedding sofort in komplizierte Lizenzthemen läuft.
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